Timmy*T
Heute ist mir klar das mein Weg zur elektronischen Musik vorbestimmt war, schließlich war die erste Maxi-Cd, die ich geschenkt bekam, eine von Scooter
Mit der Zeit fixierte sich der Musikgeschmack immer mehr Richtung kommerzieller Trance- & Dancemusic. Viele Jahre beschränkte sich das Interesse rein aufs hören dieser Musik, ich saugte jede Sendung zum Thema elektronische Musik bei den einschlägig bekannten Rundfunk- und Fernsehsendern in mich auf und stand pünktlich zu den Release-Dates der wichtigsten Compilations beim Plattendealer des Vertrauens auf der Matte.
Im Jahre 2003 kam es dann zu einer eher zufälligen Begegnung mit dem Thema Deejaying auf einer privaten Party, die mich in den folgenden Wochen und Monaten jedoch nicht mehr loslassen sollte. Schnell war mir klar: das willst du auch können!
Nach den ersten kläglich gescheiterten Mixing-Versuchen wurde mir allmählich klar, dass das, was ich mir da vorgenommen hatte,
alles andere als einfach werden würde. Übung musste her, und so schloss ich mich immer öfter demjenigen an, der mich auf besagter Party ans Auflegen herangeführt hatte und zu dem ich inzwischen regelmäßig Kontakt suchte.
Natürlich bekamen auch Freunde und Bekannte Wind von alledem und so kam es zu ersten Bookings auf kleinen und schnell auch immer größeren Geburtstags- und Vereinspartys, Hochzeiten, etc.
2004 folgte dann die glückliche Fügung. Ich rutschte ins Team einer großen erfolgreichen Partyreihe für elektronische Musik in meiner Heimatstadt und gehörte fortan fest dazu. Leider fand diese bereits im darauffolgenden Jahr zum letzten Mal statt. Oft denke ich heute noch dran, war ne geile Zeit. Auch den Gedanken an eine Neuauflage habe ich ehrlich gesagt nie ganz begraben
 Also gings für’s erste wieder zurück Richtung Hochzeiten und Vor-Abi-Partys, die ich nun immer öfter auch alleine durchzog.
2008 lernte ich dann Tosh kennen, natürlich – wie sollte es auch anders sein – übers Auflegen. Kurz darauf lud er mich ein ihn zu einem Gig zu begleiten und eh ich mich versah wurden regelmäßig diverse Clubs zusammen unsicher gemacht. Auch die ersten Abende mit burec und Ian Frey ließen nicht lange auf sich warten, der Rest ist Geschichte…;)







